Reblog: Die Menschenrechtserklärung der Trolle #billofrights

von Klaus @Kusanowsky
Hier etwas gekürzt:

„We, the trolls – das ist die anonyme Generalversammlung sämtlicher Internet-Trolle der Welt – verkünden folgende Menschenrechtserklärung. Diese besagt, dass alle bekannten Menschenrechte abgeschafft und durch diese zwei Rechte ersetzt werden, die ausnahmslos für alle Menschen gelten:1. Das Recht auf Irrtum.

2. Das Recht, die Kommunikation jederzeit grundlos und folgenlos zu beenden.

Solange diese beiden Menschenrechte nicht bedingungslos von allen akzeptiert werden gilt erstens, dass die Trolle immer die Wahrheit kennen und ohne Rücksicht verbreiten darauf, ob sie erwünscht oder gefordert ist.
Und zweitens werden die Trolle immer weiter machen, ohne Rücksicht auf sich selbst.“


Und dort das kommentierbare Original.

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Ergänzungen für, gegen ‚Das trollistische Manifest‘ und darüber hinaus:

„“Trolling” bestimme ich dabei als “Konfrontation des unbedarften Internetnutzers mit seiner selbstverschuldeten Leichtgläubigkeit”, die er oder sie aus Alltagsgewohnheiten auf die Internetkommunikation überträgt. …
Der Troll lebt also von der Leichtgläubigkeit und der Kränkbarkeit der Anderen. Indem er aber diese durch seine Interventionen erst explizit macht, hat er auch positiv Anteil an einer Pädagogik der Internetkommunikation und arbeitet so indirekt auch immer an seiner eigenen Verunmöglichung mit.“
(Klaus Kusanowsky, 2012)

DIFFERENTIA.wordpress.com/kommunikation-zwischen-unbekannten/sherlock-holmes-dr-watson/
DIFFERENTIA.wordpress.com/?s=Trollcon+

„everything and everyone is connected“ frei übersetzt nach @KapuzenAuf:
Die Welt ist eins – alles hängt zusammen. Und wenn in China ein Sack Reis platzt, dann geht uns das alle an!

Schweigen als Waffe – vom zulässigen Selbstschutz bis zur unzulässigen Gewalt und der dringend nötigen, konsequenteren Anwendung des Straftatbestandes der unterlassenen Hilfeleistung inklusive Selbsthilfeleistung und der Einführung des Rechts und der Pflicht auf bzw. zur Ruhestörung.

Zeitweise auffällige Abschaltungen von Kommentarfunktionen in der Schweiz wegen Trolling-Fluten bis zum Burnout: Watson.ch/!276659965

„Haben Sie schon einmal versucht, bei Wikipedia einen Beitrag auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu korrigieren? Sofern Ihr Inhalt nicht gänzlich dem Mainstream oder dem „wissenschaftlichen Konsens” entspricht, wird Ihr Eintrag schneller wieder revidiert als Sie gucken können.
Frei einbringen kann man sich da keineswegs, wie vom Portal selbst großspurig propagiert wird. Das habe ich selbst oft erleben können. Hier treten ein paar Handvoll unbekannter Personen im Hintergrund als „Zensoren” auf und man munkelt schon lange, dass Geheimdienste direkte Kontrolle über das Portal ausüben.
Auffällig ist zudem, dass es über bestimmte Themen/Personen/Ereignisse verschiedene Länderversionen gibt, die z. T. unterschiedliche Sichtweisen darstellen, je nachdem, was oder wieviel die Bürger des jeweiligen Landes wissen sollen bzw. dürfen.“ (James Morris, 2014-02-17)
neopresse.com/gesellschaft/bezahlte-forentrolle-die-tastaturkrieger-der-regierung/

DIFFERENTIA.wordpress.com/2014/05/06/damonischer-schreck-parasoziale-beobachtung/

„Alles ist ok, so lange man es keinem anderen aufzwingt.“, heißt es im Video ‚Telekolleg: Anarchie.‘

Wo beginnt Zwang?
Die während meiner Schlafphasen meine Lebensbedingungen verändernde Lichtverschmutzung ist für mich einer der Zwänge, für die ich noch keinen Fluchtweg fand. Falls du spätestens in 4 Wochen nicht ebenfalls unter diesem Zwang leidest, so führt uns dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem weiteren Leiden und Zwang meines Alltags:
Das Wirken all derer, die Lernverweigerung praktizieren.

Wenn diese beiden Beispiele von Anarchisten nicht als Zwänge anerkannt werden, dann ist Anarchismus für mich keine Lösung, sondern Teil des Problemkomplexes in den ich hineingeboren wurde.
Ich bitte um Änderung der Abgrenzung zwischen Empfindlichkeit und Empfindsamkeit für: Wehret den Anfängen des Trollismus!
Ein naiver Aufruf, so lange keine Einigung möglich ist, darauf, welche Kausalkettenlänge als erkennbar zumutbar ist, nicht wahr? Also bleibt das Bewusstsein für die Reissäcke weiter ohne kritische Masse wegen demokratischer Unklarheit über Vorsatz und Fahrlässigkeit?

„Nicht-Wollen ist der Grund – Nicht-Können nur der Vorwand.“
(Lucius Annaeus Seneca)

neopresse.com/gesellschaft/kommentar-wenn-worte-zu-waffen-werden-ideologisch-gefaerbter-sprachgebrauch/